Aus der Praxis · Praxis Dr. Romanos

Schilddrüse untersuchen lassen — wann und wie gründlich

Die Schilddrüse beeinflusst praktisch jedes Organsystem — Stoffwechsel, Stimmung, Gewicht, Haut, Haare, Herzfrequenz. Trotzdem wird sie in der Hausarztpraxis oft nur oberflächlich untersucht: ein TSH-Wert, fertig. Das reicht nicht immer.

Wann TSH allein nicht reicht

TSH ist ein guter Screening-Wert, aber er hat Grenzen. Bei Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, Haarausfall, Kälteintoleranz oder Zyklusstörungen sollte zusätzlich fT3 und fT4 bestimmt werden. Nur so sieht man, ob die freien Schilddrüsenhormone tatsächlich im optimalen Bereich liegen.

Hashimoto und Schilddrüsen-Antikörper

Hashimoto-Thyreoiditis ist die häufigste Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Die Diagnose erfordert die Bestimmung von TPO-Antikörpern (Anti-TPO) und gegebenenfalls Thyreoglobulin-Antikörpern. Viele Patienten haben jahrelang Symptome, bevor der TSH auffällig wird. Lesen Sie mehr in unserem Hashimoto-Artikel.

Ultraschall: wann sinnvoll?

Bei tastbaren Knoten, Grössenveränderung oder auffälligen Laborwerten ist ein Schilddrüsenultraschall indiziert. Das ist eine einfache, schmerzlose Untersuchung, die Knoten, Zysten und strukturelle Veränderungen sichtbar macht.

Therapie und Begleitung

Nicht jeder auffällige Wert braucht sofort eine Therapie. Subklinische Hypothyreosen werden beobachtet, manifeste behandelt. Wir begleiten Sie mit regelmässigen Kontrollen und passen die Dosierung individuell an. Die Schilddrüsenuntersuchung ist fester Bestandteil unserer Vorsorge.

Nächster Schritt: Vereinbaren Sie eine Konsultation, um Ihre Gesundheit im Detail zu besprechen.

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